Jägers Sonntag - immer wieder Sonntags

Genießen Sie bei entspannter Atmosphäre ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit heimischen & saisonellen Produkten. Von hausgemachten Marmeladen, Bienenhonig vom Imker aus der Nachbarschaft, herzhaften hausgemachten Wurst- und Schinkenspezialitäten bis hin zu tollen Kaffee,- und Teespezialitäten ist alles dabei… Ab 11.30 Uhr gibt es zusätzlich warme Gerichte aus Wald und Flur dazu natürlich frische Salate und naturbelassenen Bio- Spezialitäten mit Vorspeisen Haupt,- und Dessertauswahl.

Preis Brunchbuffet pro Person: 21,50 € / Kinder von 6-12 Jahre: 10,50 €
Preis Mittagsbuffet pro Person: 18,00 € / Kinder von 6-12 Jahren: 9,00 €

Aber auch für die Gäste die nicht am Buffet teilnehmen möchten haben wir eine kleine Mittagskarte vorbereitet.

Hofmanns Lounge - die fünfte

Der mit dem Wolf tanzt...

Diesmal ist es Schmalkaldens Stadtschreiber Hannes Hofmann. In seiner nächsten Talk-Runde geht es dem Ex-Chefreporter der SUPERillu um den Wolf. Aus ganz aktuellem Anlass.

Schließlich wurden nun auch in Südthüringen/Schmalkalden schon mehrfach Wölfe gesichtet – Anfang Juni ein Tier ganz nahebei im Schmalkalder Wald. Experten des Landesumweltamtes hatten den kräftigen Rüden an Hand eines Fotos zweifelsfrei identifiziert.

Seither ist das Thema Wolf auch hier am Ort in vieler Munde. Verständlich. Denn seit im Jahr 2000 beim ersten Wolfsrudel Deutschlands in der Lausitz zum ersten Mal Welpen nachgewiesen wurden, nahm die Wolfspopulation rasant zu. 2010 zählten Biologen 7 Rudel in Deutschland, 2013 waren es bereits 18, ein Jahr später 25 und 2017 sogar 60 Rudel.

Und während Natur- und Umweltschützer diesen neuen alten „Gast“ am Fresstisch der Natur willkommen heißen, sehen Bauern, Züchter, Jagdgenossen und Jäger eher misstrauisch und skeptisch auf diese Entwicklung. Sie befürchten in der Zukunft eine Störung des bestehenden Gleichgewichts in der Natur.

Zwar weiß noch niemand, bei welcher Zahl sich die Zahl der Wolfsrudel hierzulande letztlich einpegeln wird, aber einige Zahlen gibt es schon. Die Experten des Bundesamt für Naturschutz (BfN) beispielsweise hielten 2009 bereits 440 Rudel für möglich, die durchaus in Deutschland gut leben könnten. Dies entspräche dann mehr als 2000 Tieren – vorausgesetzt, dass ein Rudel aus zwei Eltern und mindestens drei Jungtieren besteht. Eine Hochrechnung der Uni Freiburg prognostiziert bereits schon 400 bis 1200 Rudel, was dann 2000 bis 6000 Wölfen entspräche.

Wie also sollen wir umgehen mit Europas größtem Raubtier aus der Familie der Hunde? In ganz Deutschland ist die Diskussion im Gange und sogar die Bundeskanzlerin hatte im Vorfeld der letzten Wahl den Wolf zum Thema gemacht. Und während die einen für Hege und Pflege der neuen alten Art plädieren, prognostizieren andere Schäden die Masse.

Der nächste Talk soll, auf dem Boden der Tatsachen, ein wenig Aufklärung bringen. Mit seinen Gästen aus dem Thüringer Umweltministerium, dem NABU, einer Wolfsexpertin, dem Präsidenten der Thüringer Jagdgenossenschaften und natürlich einem Schmalkalder Jäger diskutiert Stadtschreiber Hannes Hofmann alles rund ums Thema Wolf. Also: Wieviel Wolf verträgt das Land, wie geht man anderswo mit Wölfen um, was lässt sich bislang über „Schäden“ durch Wölfe sagen und wie beurteilen die Experten der Landesregierung die Situation.

Wir laden Sie dazu herzlich ein – am 30.Oktober ins bekannte Schmalkalder Gasthaus Jägerklause am Pfaffenbach 45, Beginn 18 Uhr. Und weil in diesem besonderen Fall mit einem möglicherweise hitzig-engagierten Diskurs zu rechnen ist, serviert das Team des Gasthauses danach ein zünftiges Schmalkalder Abendbrot a la carte. Motto: „...ein Essen ganz gemütlich, macht alle wider friedlich...“ Da schon jetzt viele Interessenten ihr Kommen avisiert haben, wird um Anmeldung beim Team der Jägerklause gebeten.